„WSJ“-BERICHT - BIDEN SOLL INS BETT GEGANGEN SEIN – STATT SICH MIT SCHOLZ ZU TREFFEN

Nach dem Debakel der TV-Debatte gegen Donald Trump mehren sich Berichte zu Joe Bidens Verfassung

Die Frage, ob Joe Biden den Anforderungen des Präsidentenamtes noch gewachsen ist, beschäftigt spätestens seit dem Debatten-Fiasko Ende Juni Medien und Öffentlichkeit. Zwei jüngst erschienene Artikel mit Eindrücken aus dem nahen Umfeld des 81-Jährigen, dürften der Debatte um die präsidiale Eignung neuen Zündstoff geben.

So berichtet das US-Portal Axios, dass Mitarbeiter des Präsidenten diesen vor öffentlichen Auftritten mit Bildern und Anweisungen instruieren. Unterlagen, die der Nachrichtenseite von engen Mitarbeitern Bidens zugespielt wurden, zeigen mit dem Logo des Weißen Hauses versehene Schilder, auf denen großformatige Bilder von Veranstaltungsorten zu sehen sind, betitelt mit der unmissverständlichen Anweisung „Walk to podium“ (deutsch: „Gehen Sie zum Podium“).

Ein Mitarbeiter, der bei den Vorbereitungen für eine Spendengala eingebunden gewesen sein soll, sagte Axios: „Es hat mich überrascht, dass ein erfahrener Politprofi wie der Präsident detaillierte verbale und visuelle Anweisungen braucht, wie man einen Raum betritt und verlässt.“

Zwei Personen widersprechen allerdings gegenüber Axios: Andrew Bates, Sprecher des Weißen Hauses und Kirsten Allen, Sprecherin von Vize-Präsidentin Kamala Harris. Sie erklären, dass derartige Briefings Normalität seien.

Im Lichte der TV-Debatte, so das Portal, würden solche eigentlich profanen Abläufe allerdings genauer unter die Lupe genommen werden.

Brisanter erscheint eine Recherche des „Wall Street Journals“. Darin kommen zahlreiche Mitarbeiter und Vertraute Bidens zu Wort. So soll es im Juni 2022 beim G-7-Gipfel auf Schloss Elmau zu einem Vorfall gekommen sein.

Neben offiziellen Runden soll ein vertrauliches Gespräch zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz und Joe Biden zum Krieg in der Ukraine anberaumt worden sein. Laut „Wall Street Journal“ soll Biden jedoch nicht erschienen sein, sondern seinen Außenminister Anthony Blinken geschickt haben. Dieser soll der deutschen Delegation den Grund für sein Einspringen erklärt haben: Joe Biden sei bereits zu Bett gegangen.

Ein Sprecher des US-Außenministeriums widersprach der Darstellung. Blinken habe nichts derartiges gesagt.

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